Beitrag der Projektgruppe Klasse 7bG der Gerhart-Hauptmann-Schule Griesheim

Die Rheinauen am Beispiel des Naturschutzgebietes Kühkopf-Knoblochsaue

5. Land- und Forstwirtschaft

Blick auf eine noch nicht gemähte Auenwiese (im Vordergrund ein Apfelbaum, einer der 2000 Obstbäume im Naturschutzgebiet) auf dem Kühkopf
gemähte Auenwiese auf dem Kühkopf. Das Heu liegt zum Trocknen aus.

5.1. In der Aue allgemein

Warum kamen die Menschen in die Aue, um Landwirtschaft zu betreiben?

Seit der Römerzeit nahm die Bevölkerung deutlich zu. So musste neues Ackerland erschlossen werden. Aber wo sollte man diese Flächen finden? Die Auen schienen sich dafür unter anderem gut zu eignen. Also wurde Wald gerodet, um Platz für das Weideland zu bekommen. Natürlich könnte man einwenden, dass es nicht verwun-derlich ist, dass es heutzutage kaum noch Auen gibt, wenn die Menschen schon im Mittelalter  angefangen haben, sie zu zerstören.  Aber die Menschen im Mittelalter entwaldeten nur die Auengebiete,  die an leicht zugänglichen Stellen lagen und die  nicht die ganze Zeit versumpft waren. Dazu kam noch, dass sich auf höher gelege-nen Gebieten  kleine Siedlungen bildeten.

Von der Aue zum Acker

Wie kam es dazu, dass die Menschen auch in die Auengebiete zur landwirtschaftli-chen Nutzung vordrangen?

Wie oben erklärt wird,  brauchte eine wachsende Bevölkerung  mehr Platz und auch mehr landwirtschaftliche Nutzfläche. Also tastete man sich zunächst  an die Randgebiete der Auen heran. Weiter konnten die Menschen sich im Mittelalter auch nicht ausbreiten, denn  sie hatten einfach nicht die technischen Möglichkeiten dazu, diese Feuchtgebiete nutzbar zu machen. Im 19. Jahrhundert begann man, Flüsse zu begradigen und die Fluss-Betten zu vertiefen. Die Flüsse konnten jetzt schneller fließen. Die Flussbegradigung hatte Vor- und Nachteile. Der Vorteil für den Menschen bestand darin, dass der Grundwasserspiegel sank. So wurden Flächen, die  vorher nicht erreichbar waren und versumpfte Gebiete zugänglich und trockengelegt. Diese Flächen konnte man nun  als Acker oder Weide nutzen. Leider wurden so viele Lebensräume der Tier- und Pflanzenwelt vernichtet, die Weich – und  Hartholzauen nahmen stark ab. Nach diesem Schritt wurden die neu gewonnen Flächen als Trift- oder Dauerweiden genutzt, im späten Mittelalter auch zur Heugewinnung. Dadurch, dass die Weiden jährlich im Winter überflutet wurden und der Grundwasserspiegel höher stand, konnte mit einem gleich bleibenden Ernte-Ergebnis gerechnet werden. Die Überflutungen waren ein natürliches Düngemittel. So blieb das auch weit bis ins 19. Jahrhundert. Als dann preiswerte mineralische Düngemittel aufkamen (entdeckt von Justus Liebig), sahen die Bauern die Überschwemmungen nicht mehr als nützlich an. Jetzt waren sie eher störend, denn sie  verlangsamten oder stoppten einen planmäßigen Ackeranbau. Das winterliche Hochwasser oder plötzliche Überschwemmungen sowie hohes Grundwasser wurden jetzt als Bewirtschaftungshindernisse gewertet. Seit der Mitte des 20. Jahrhunderts führte die wachsende Nachfrage nach Lebensmitteln und der technische Fortschritt dazu, dass man in den ehemaligen Auengebieten immer mehr Grünland in Ackerflächen umwandelte und somit die ursprünglichen Au-engebiete, die ein funktionierendes Ökosystem hatten, zerstörte. Gleichzeitig forder-ten die Bauern den Ausbau des Hochwasserschutzes, z.B. in Form von Dämmen, für diese Gebiete.

5.2. Im NSG Kühkopf- Knoblochsaue

Vom Acker zur Auenwiese

Mit der Zeit wurden sich die Menschen bewusst, wie nachteilig es ist, in die Natur einzugreifen und die Auengebiete immer mehr umzuwandeln und damit restlos zu vernichten.
Nehmen wir das Beispiel des Auengebietes Kühkopf-Knoblochsaue. Früher wurden hier Rüben, Weizen, Kartoffeln und Mais  angebaut. Im Jahre 1983 gab es auf dem Kühkopf ein großes Hochwasser, das die Sommerdeiche teilweise zerstörte. Somit wurden große Teile der intensiv genutzten Äcker überflutet, u. a. auch die Flächen eines Saatgutbetriebes. Nun trat ein Umdenkungsprozess ein. Statt die Deiche wieder zu reparieren, setzte sich der Naturschutz mit seiner Forderung durch, wieder Sommerüberflutungen zuzulassen und damit die intensive Landwirtschaft aufzugeben. Für die Landwirte war das eine große Enttäuschung, denn auf 300 ha betrieb man Ackerwirtschaft. Noch im gleichen Jahr gaben die Bauern auf den meisten Feldern die Landwirtschaft auf, die letzten Äcker 1987.

Die Rückverwandlung

Es ist sehr interessant zu erforschen, wie die Natur die nicht mehr genutzten Acker-flächen wieder zurückeroberte, indem die natürlich vorkommenden Pflanzen ihre Samen vom Wind oder Tieren verbreiten lassen. Diese Pflanzen nennt man Pionierarten und auf dem Kühkopf waren es in den Jahren 1983 und 1984 der Klatschmohn, die Ackerkresse, der Acker-Kratzdistel und Getreidereste. 1985 kamen die so genannten „Ruderalarten“ wie z. B. Löwenzahn, Kriechende Quecke und die Ackerdistel dazu, die nicht sehr erwünscht ist, besonders nicht bei den Bauern der Umgebung. Auch die Distel war ein Problem, denn sie trat jetzt vermehrt am Kühkopf auf. Viele Leute hatten Angst, dass sie sich in den Gärten und Feldern der Umgebung festsetzen würde. In diesem Fall zerstörte die Natur sie selber. Im Jahre 1987 stand ein Hochwasser von Juni bis September auf den  Wiesen und veränderte die Vegetation. Die Wurzeln der Disteln überlebten dieses lange Hochwasser nicht und waren so besiegt. Nun traten Arten wie Gemeines Rispengras und die Quecke auf. Diese Pflanzen konnten sich durch Ausläufer verteilen. Sie gruppierten sich in Inseln zusammen, dass es fast so aussah wie Blumenbeete. Es kamen Gräser und Wiesenblumen bis 1991 dazu.  Die Auenwiesen gingen in die Richtung der „charakteristischen Auenwiesen“ hin, doch sie ähnelten noch nicht den früheren Wiesen. Im Juli 1991 kam noch einmal eine große Hitzewelle, die vieles austrocknen lies. Aber es hatte auch Vorteile: Samen, die jahrelang in der Erde geruht hatten, kamen wieder zum Vorschein. Es handelte sich um eine seltene Pflanzengemeinschaft. Bei  diesen Pflanzen handelt es sich um  Bingelkraut, Stechapfel und Bilsenkraut. Aber wie kam es dazu, dass die Pflanzen, die seit Jahren verschwunden waren,  wieder auftauchten? Die intensive Landwirtschaft hatte sie vertrieben. Aber man weiß, dass die Samen des Bilsenkrau-tes mehr als 600 Jahre überleben können. Nachdem die intensive Landwirtschaft auf gegeben wurde, brachten Wildschweine die Samen durch das Aufwühlen des Bodens wieder zum Vorschein, wobei sie eigentlich auf der Suche nach Futter waren. Zum anderen brauchen diese Art von Pflanzen viel Wärme und das war im Jahre 1991 kein Problem. Insgesamt wurden 140 ha in Auenwiese umgewandelt. Diesen Vorgang nennt man Sukzession.

Vom Acker zum Auenwald

Die Wiederbewaldung geht in mehreren Phasen vor sich. Sie hat den gleichen An-fang wie bei der Rückwandlung der Auenwiesen auf dem Kühkopf seit dem Deich-bruch 1983:

1. Phase ( 1983)
Auf den nicht mehr bewirtschafteten Äckern lassen sich Samen nieder, die durch den Wind verteilt wurden ( Pionierarten ). Die Samen brauchten viel Licht und offene Böden. Am Kühkopf trieben viele Weiden und Schwarzpappeln aus. 

2. Phase ( 1984- ca. 1990)
Die Keime wachsen schnell. Sie bilden einen dichten Wald, der nur vereinzelt Platz für andere Baumarten und Sträucher lässt. Vereinzelt treten Feldulme, Stieleiche und Esche auf.

3. Phase ( ab ca. 1990)
Alle Pionierbäume brauchen viel Licht. So überlebt von den ursprünglich zahlreichen Sprößlingen nur ein Teil. In der Zeit, in der die Pappeln und Weiden wachsen, kommen auch andere Baumarten dazu, die den Schatten vertragen wie zum Beispiel Eiche, Esche, Ulme, Wildobst ( Apfelbäume) und Ahorn. Dieses sind die Schritte, in denen ein Auenwald ohne den Eingriff des Menschen entsteht.

Beispiel des Auengebietes Kühkopf-Knoblochsaue

Am Kühkopf wird heute keine Ackerwirtschaft mehr betrieben. Insgesamt ist die Landwirtschaft am Kühkopf weniger geworden. Von der landwirtschaftlichen Bearbeitung ist nur die Wiesenwirtschaft zur Heugewinnung übrig geblieben.

Gründe hierfür sind:
-    Der Kühkopf und die Knoblochsaue sind Naturschutzgebiete, also gibt es dort eine schützenswerte Tier- und Pflanzenwelt.
-    Das Hochwasser spielt eine wichtige Rolle. Es ist schwer vorhersehbar und trotz der Schutzdeiche ist das Risiko, dass die Felder überschwemmt werden, immer noch größer als beispielsweise in den landwirtschaftlichen Anbaugebieten der Griesheimer Dünen. Überschwemmungen aber mindern oder schlimmstenfalls vernichten die Ernte und somit den Ertrag.

Allgemeine Gründe, um in Auengebieten Landwirtschaft zu betreiben, sind die be-sonders nährstoffreichen Böden, die eine gute Ernte versprechen.
In Auengebieten oder ehemaligen Auengebieten, die nicht unter Naturschutz stehen, wird weiterhin intensive Landwirtschaft betrieben, die  Landwirte haben keine Einschränkungen und es wurden Dämme gebaut.

Eine besondere Form der Landwirtschaft  - der Obstanbau

Apfelbäume in der Aue

Wer hätte gedacht, dass auf dem Kühkopf–Knoblochsaue Obstanbau betrieben wird, der bis in das 19. Jahrhundert zurückreicht und sogar noch länger. Der Obstanbau ist aber viel älter. Schon zu Zeiten der Römer gab es die Obstwirtschaft. In den Klöstern wurden dann durch Zucht unterschiedliche Arten entwickelt. Die Streuobstlandschaft wurde bis heute erhalten. Es ist zu beachten, dass bei Streuobst die Bäume nicht zusammen auf einer Wiese stehen wie bei einer Obstplantage, sondern weit verteilt auf den Wiesen. Meistens befinden sich ein, zwei oder mehrere Bäume auf einer Wiese. So verteilt befinden sich im Naturschutzgebiet Kühkopf 2000 Obstbäume verteilt auf mehr als 30 Apfelsorten. Die Bäume werden durch Erhaltungsschnitt gepflegt, denn sie sind für Insekten wegen ihres Blütenreichtums und auch für viele Höhlen bewohnende Tiere Nahrungsquelle und Unterschlupf.

5.3. Landwirtschaft in der Aue: Arbeiten im Naturschutzgebiet

Interview mit dem Landwirt Tobias Hebermehl zur Landwirtschaft in der Aue, durchge-führt am 8.6.07 in Crumstadt/Rathausstr. 8,  vorbereitet und durchgeführt von Amelie Chabilan.

1. Wie groß  sind ihre Flächen auf dem Kühkopf-Knoblochsaue?

Tobias Hebermehl: Wir haben drei Flächen auf dem Kühkopf, die eine hat 10 ha, eine andere 2 ha  und die dritte 1 ha.

2. Welche Art von Landwirtschaft betreiben Sie ?

T.H.: Wir haben einen Ackerbaubetrieb. Auf den Ackerflächen bauen wir Getreide, Kartof-feln, Zuckerrüben, Mais und verschiedene Kräuter (Petersilie, Fenchel, Kümmel) an. Dazu haben wir die Grünlandflächen auf dem Kühkopf.  

3. Was für Landwirtschaft betreiben Sie auf dem Kühkopf – Knoblochsaue ?

T.H.:  Dort betreiben wir Wiesenwirtschaft.

4. Was können die  Bauern tun, um genug Gewinn zu erwirtschaften ?

T.H.: Wir müssen sparsam arbeiten und versuchen, einen hohen Ertrag auf der einzelnen Fläche zu erzielen

5. Wie sind Sie dazu gekommen, Flächen auf dem Kühkopf- Knoblochsaue zu be-wirtschaften ?

T.H.: Wir verkaufen Stroh an Pferdebetriebe und diese suchen auch Heu als Futter. Da bieten sich die Flächen auf dem Kühkopf an. Die Flächen auf dem Kühkopf dürfen nur gemäht werden, es dürfen keine Pflanzenschutzmittel und kein Dünger verwendet wer-den, um die Arten zu schützen.  Die Wiesen werden einmal im Jahr gemäht, dann wird das Gras getrocknet, das Heu pressen wir und lagern es ein.Über das Jahr wird es dann an die einzelnen Pferdebetriebe verkauft. Seit 1990 haben wir die Wiesen auf dem Kühkopf. Mein Vater hat damals einen Rundgang mit dem Förster gemacht und die Flächen besichtigt. Eigentlich hätten wir alle zur Verfügung stehenden Flächen pachten können, aber das wäre zu viel Arbeit gewesen. 

6. In welchem Zeitraum bewirtschaften Sie die Flächen ?

T.H.: Die Flächen am Kühkopf dürfen wir erst ab dem 10. Juni bearbeiten, vorher ist Brut-zeit und solange darf dort  nichts gemacht werden, auch für die Rehe und Wildschweine ist das die Zeit des Nachwuchses. Wir dürfen dann nur bis Ende September auf die Flächen. Von Ende September bis Anfang Juni ist Ruhezeit auf den bewirtschafteten Flächen des  Kühkopfes. Es kann sein, dass wir im Frühjahr mit einer Schleppe (eine Schiene, in der Ketten einhängen zum Ebnen des Bodens) über die Wiesenflächen fahren. Aber das ist alles.

7. Wie lange sind Sie schon in der Landwirtschaft ?

T.H: Ich bin 23 Jahre alt. Ich habe mit 16 Jahren meine Ausbildung begonnen und dann noch eine Weiterbildung zum Techniker absolviert. Seit August 2006 bin ich selbst Landwirt.

8. Wie gehen Sie bei der Bewirtschaftung in der Aue vor ?

T.H.: Ich muss sehr vorsichtig sein, um die Tiere zu schützen. Das erste, was auf der Aue gemacht werden muss, ist die Wiesen zu mähen. Dazu haben wir ein Rechnermähwerk, das immer ein Spur vorher läuft, um die Tiere aufzuscheuchen, die noch in der Wiese sind. Wir sollen mit dem Mähen auch nur in der Mitte anfangen  und uns dann nach Rechts und Links weiterarbeiten oder nur einen Teil mähen, damit die Tiere wissen, dass wir da sind und eine Fluchtmöglichkeit haben. Würden wir von außen anfangen zu mähen, dann würden die Tiere in die Mitte getrieben und in Panik und Gefahr geraten. Wir müssen  von den Bäumen wegbleiben und immer schauen, dass keine Tiere mehr in der Fläche sind und verletzt werden könnten.

9. Hatten Sie schon einmal den Fall, dass ein Tier verletzt worden ist?

T.H.: Auf dem Kühkopf ist das noch nicht passiert. Aber es ist schon vorgekommen. Dann wird der Jäger verständigt, um die Tiere zu töten, damit sie nicht leiden müssen.

10. Was machen Sie mit den Schädlingen?

T.H.: Auf dem Kühkopf gibt es nur Nützlinge und keine Schädlinge. Die Wildschweine sind eigentlich Schädlinge, aber die können wir nicht bekämpfen. Die Wildschweine wühlen die Erde auf, dann wird die Fläche uneben und es ist kein Gras mehr da. Insekten – nein, für die Grünlandbewirtschaftung gibt es  eigentlich keine Schädlinge. Es gibt Schadpflanzen, aber die kommen auf dem Kühkof nicht vor. Es gibt Giftplanzen, aber da haben wir auf dem Kühkopf keine Möglichkeit. Die müssten wir von Hand mit dem Spaten ausstechen. Der größte Schädling auf dem Kühkopf ist die Schnake – aber die schädigt nur uns Men-schen. Im traditionellen Ackerbau gibt es die Möglichkeit, Pflanzenschutzmittel einzusetzen. Aber in den Auen darf kein Pflanzenschutz angewendet werden.

11. Welche Erfahrungen haben Sie mit der Distel gemacht, die vor einigen Jahren sehr stark verbreitet war?

T.H.: Wenn die Distel sich in der Wiese sehr stark ausgebreitet hat, können wir die Fläche nicht ernten, denn die Tiere mögen die Distel nicht. Die Pflanze sticht und schmeckt nicht. Dann müssen wir die Wiese mehrmals abmähen, damit die Distel unterdrückt wird  und das Gras wieder herauskommt. Wenn es große Distelstellen sind, wird  es abgemäht und liegen gelassen.

12. Werden nur auf dem Kühkopf Wiesen im Rahmen  eines Naturschutzprojektes bewirtschaftet?

T.H.: Nein, da sind auch die Stromtalwiesen bei Leeheim, das ist ein Projekt vom Land. Es ist ein neueres Projekt - vor 10 Jahren wurde begonnen, die Ackerflächen wieder in Wiesen umzuwandeln. Dazu wurden  Wiesen auf dem Kühkopf gemäht und das gemähte Gras mit den Samen wurde auf die Ackerflächen in Leeheim aufgebracht, um die Übertra-gung der Wiesensamen zu sichern. Dann wurde die Fläche sich selbst überlassen. Zunächst waren auf diesen Wiesen sehr viele Disteln, mit dem Wiesenschnitt konnte keiner etwas anfangen. Das musste abgemäht werden, aber mit der Zeit kamen die Kräuter und es entwickelte sich das Grünland, das man wieder herstellen wollte. Das ist ein neues Naturschutzgebiet in Leeheim, wo wir auch Wiesen haben.

13. Was passiert, wenn die Wiesen auf dem Kühkopf nicht mehr bewirtschaftet werden?

T.H.: Die Flächen auf dem Kühkopf, die nicht als Wiesen bewirtschaftet werden, werden im Laufe der Zeit wieder zu Wald. Zunächst wachsen kleine Büsche, und dann breiten sich die Bäume wieder aus.Herr Hebermehl, ich danke Ihnen ganz herzlich für die interessanten Informationen und das ausführliche Gespräch.